Was ist Waldorf?

2019 wird die Waldorfpädagogik 100 Jahre jung! 1919 wurde die erste Waldorfschule gegründet.

Heute gibt es in rund 80 Ländern 1.150 Waldorfschulen und 1.817 Waldorfkindergärten – davon im Waldorfbund Österreich 19 Schulen und 38 Kindergärten.

Waldorfpädagogik ist an der Entwicklung des Kindes und seiner Individualität orientiert, die sie ganzheitlich und vielgestaltig fördern will. Daher achtet sie darauf, neben den kognitiven Leistungen auch künstlerisches Empfinden, handwerkliches Können und soziale Fähigkeiten im Kind wachzurufen und auszubilden. So können kreatives Denken, Willenskraft und Weltinteresse sich in ihm verbinden und es schließlich dazu befähigen, sich in einer immer komplexer werdenden Welt, die auf die Fähigkeit des Einzelnen wie auf die Heranbildung von Gemeinschaft gleichermaßen angewiesen ist, verantwortlich einzubringen und zu bewähren.

Begründer der Waldorfpädagogik ist der österreichische Philosoph Rudolf Steiner (1861–1925), der auch wesentliche Impulse in Medizin und Landwirtschaft (biodynamischer Landbau) gesetzt hat. Ihren Namen verdankt seine Pädagogik der Waldorf-Astoria Zigarettenfabrik in Stuttgart, deren damalige Besitzer Emil und Berta Molt eine moderne Schule für die Kinder ihrer Arbeiter aufzubauen begannen und in der Pädagogik Rudolf Steiners deren zukunftsweisende Grundlage sahen.

Waldorf100 weltweit

1919 wurde die erste Waldorfschule in Stuttgart gegründet – 2019 wird „die Waldorfschule“ 100 Jahre jung! Heute gibt es über 1.100 Waldorf- (oder Waldorf-inspirierte) Schulen und knapp 2.000 Waldorfkindergärten in rund 80 Ländern. Und es werden immer mehr.

Waldorfschulen verändern die Welt

Das Jubiläum nehmen wir zum Anlass, die Waldorfschule zeitgemäß weiterzuentwickeln und ihre globale Dimension stärker ins Bewusstsein zu rücken. Mit vielen Projekten auf allen Kontinenten. Seid gespannt und seid dabei: 100 Jahre sind erst der Anfang.

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Waldorf 100 Staffellauf

Unsere Mission: Vom Waldorf Campus Wien zur Rudolf Steiner Schule Pötzleinsdorf. Und das in einer geraden Linie. Auf unserem Wandertag nach Pötzleinsdorf ließen wir uns von keinem Hindernis aufhalten und trotzten allen Widrigkeiten.